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Nickelsberg's Farm

German Shepherd Herding

Der Deutsche Schäferhund

     

Deutsche Schäferhunde wurden ursprünglich zum Hüten
von Schafen gezüchtet.Inzwischen werden sie auch in anderen
Bereichen eingesetzt und sind beliebte Haustiere.
 

 

 DIE AUSWAHL BEGINNT AM TAG DER GEBURT

Von Ellen Nickelsberg
Übersetzung von Axel Veith
Reprinted from Deutsche Schafzucht Bildzeitung 1996
  
  

Ellen Nickelsberg begleitete den Schäfermeister Manfred Heyne einige Jahre lang, immer für wenige Wochen, bei seiner Arbeit.  Während dieser Zeit lernte sie von ihm viel über den Deutschen Schäferhund.    

Die genetischen Wurzeln des heutigen Deutschen Schäferhundes gehen direkt zurück auf das Blut der hütenden Schäferhunde auf den Weiden Deutschlands.  Der Schäferhund, den es vor 100 Jahren gab, entwickelte sich über Jahrhunderte allmählich aus dem jagenden, schützenden, triebenden, hütenden und führenden Hund.  Der Arbeitskraft, dem Temperament und dem Fleiss des Schäferhundes wurden vom Züchtungsgründer von Stephanitz so grosse Bedeutung beigemessen, dass er 25 Jahre nach der Gründung des Schäferhundvereins im Jahre 1899 schrieb:  Die Hunde, die von unseren Schäfern gezüchtet weden, sind tatsächlich eine Quelle der Verjüngung für unsere Rasse.  Sie müssen intensiv erhalten werden.     

Meiner Meinung nach gibt es eine ganze Menge, was über den Deutschen Schäferhund gelernt werden kann, indem man seine Vorfahren versteht und indem man seine Arbeit inter der Fürung eines erfahrenen Schäfers im Gelände beobachtet.  Dort führt er die Tätigkeiten durch, für die er ursprünglich gezüchtet wurde, nämlich das Führen von Herden.  Mit führen meine ich leiten, einschliessen, beobachten und schützen der Herde auf der Strasse und der Weide.

Ein starker Meuteinstinkt

Ich habe häufig die Ausserung gehört, dass die Schäferhunde, die Schafe hüten, “weichlich” seien.  Meiner Meinung nach ist das eine aus Unwissenheit gemachte Beobachtung.  Kein Hund, der in der Lage ist, eine Herde von 200 bis 800 Schafen zu kontrollieren, ist einer weicher Hund.  Man muss sehr sorgfältig den Unterschied machen zwischen Weichheit einerseits und dem, was man vom Hund wahrnimmt.  Der Schäferhund hinterlässt meistens diesen Eindruck, weil er selectiv auf einen starken Meuteinstinkt gezüchtet wird — eine starke Bereitwilligkeit, den Schäfer als Anführer zufriedenzustellen.    

Wenn Ausbildungsmethoden angewandt werden, die das unberücksichtigt lassen, missbraucht man die Leistungsfähigkeit des Instinktes.  Das, was man wahrscheinlich erreichen wird, ist ein Hund, der für jede Art von Arbeit nutzlos sein wird, sei es für führende oder schützende Arbeit.  Einem als weichlich bezeichneten Hund wurde wahrscheinlich durch eine Ausbildungsmethode sein Selbstvertrauen zerstört.

Mein Lehrmeister

Ich habe einige Zeit mit Manfred Heyne auf Feldern in Deutschland verbracht, während er seine Schafe mit Deutschen Schäferhund hütete.  Manfred Heyne ist ein über 40 Jahren ein professioneller Schäfer.  Er hat das Bundesleistungshüten seit dessen Beginn im Jahre 1954 14mal gewonnen.  Aussergewöhnlich stolz ist er auf seine Behandlungsweise Deutscher Schäferhunde, die er seit mehr als 40 Jahren züchtet.  Ich beobachtete ihn bei der Arbeit mit zwei erfahrenen Hunden, beide Sieger beim Bundesleistungshüten, und beim Aufziehen zweier junger Hunde.  Der ältere jungen Hunde hat schon an dem Bundesleistungshüten teilgenommen und wurde Vierter.    

Ich schulde Manfred Heyne einen unermesslichen Dank für all das, was er mir über die Art und Weise des deutschen Schäfers, Schafe zu führen, beibrachte.  Am meisten bin ich ihm zu Dank verpflichtet, weil er mir einen flüchteigen Einblick darüber gewährt hat, wiie ich jetzt die “Kunst des Schafeführens” und die “Ausbildung des Hütehundes” zubetrachten habe.  Bitte beachten Sie:  Ich verwende absichtlich das Wort Ausbildung im Gegensatz zu “Dressur” und “Führen” im Gegensatz zu “Hüten”.  Ich würde gerne möglichst viel von dem übernehmen, was ich von Manfred Heyne lernte.    

Der Deutsche Schäferhund wurde ursprüngllich gezüchtet, um grosse Herden von 200 und mehr Schafen zu überwachen.  Diese Aufgabe erfordert nicht nur geeignete Fähigkeiten, sondern auch Mut und starke Nerven.  Zum Beispiel erzählt Manfred Heyne gerne die Geschichte darüber, wie ein anmassender Freund seinen Sch H III (Schutzhund) Meister zu ihm brachte, um ihm zu zeigen, wie ein abgerichteter Schutzhund Schafe überwachen könne.  Manfred forderte diesen Hundebesitzer auf seinen Hund vor das Schafstalltor zu plazieren, um die Schafe daran zu hindern, in den Stall zu laufen. Manfred rückte vor, um seine Herde aus dem Feld zu führen und kam auf den Schafstall zu.  Als sich die grosse Herde näherte, erhob sich der Hund, rannte in den Stall und sprang aus einem offenen Fenster an der Rückseite, um zu entkommen.    

Diese Geschichte steht im krassen Gegensatz zu folgender Begebenheit, die Manfred auch gerne erzählt.  Sie veranschaulicht den Mut und die starken Nerven, die vom Schäferhund erwartet werden.    

Hütehunde weerden verwendet, wo grosse Herden in relativ kleinen Grasgebieten zusammengehalten und wo sie von benachbarten Getreidelfeldern zurückgehalten werden müssen.  Der Arbeitsstil des Hütehundes besteht primär aus Grenzpatrouillen oder dem Zusammenhalten der Herde.  Seitdem der Schäfer für jegliche Schäden aufkommen muss, die durch seine Schafe an Getreidefeldern angerichtet wurden, muss er einen Hund halten, der die Eingrenzung beherrscht.  Hütehunde werden nach ihrem starken Beuteinstinkt bzw. -trieb ausgewählt, seit diese Eigenschaft von fundamentaler Bedeutung ist, um eine hohe Arbeitskraft aufrechtzuerhalten, während er mit den Schafen arbeitet.  Wie der Hund das natürlich ausdrückt oder ausdrücken darf, während er mit den Schafen arbeitet, veranschaulichen Hütearbeiten bei Schafsherden.    

Der Welpen-Test

Oben und unten – Manfred Heyne züchtet Schäferhunde für seinen Eigenbedarf.  Er beschäftigt sich ab dem Tag der Geburt mit den Welpen.  So lernen sie seine Stimme kennen und verstehen später bei der Arbeit jedes Lob und jeden Tadel.    

Manfred züchtet nur für seinen Eigenbedarf.  Er hält mindestens zwei ausgewachsene, arbeitende männliche Hunde und einen oder zwei junge Hunden in der Ausbildung.  Wenn er seinen Hundebestand ergänzen muss, sucht, mietet oder kauft er eine Hündin, die er nach ihrer überprüften Arbeitsleistungsfähigkeit aussucht.  Bevor er die endgültige Zuchtentscheidung trifft, arrangiert er, dass die Hündin mindestens einen Monat arbeitet, um sicher zu sein, dass sie Eigenschaften besitzt, die er erhalten will.  Laut Manfred muss ein Spitzenarbeitshund gezüchtet werden, denn eine Ausbildung kann das nicht erreichen.    

Wenn ein Wurf geboren wird, verbringt Manfred vom ersten Tag an soviel Zeit wie möglich mit ihm, um die Welpen an ihn und an die Klänge seiner Stimme zu gewöhnen.  Der Welpen-Test beginnt nach ca. Drei Wochen:    

  1. Nach drei bis vier Wochen setzt er einem hungrigen Wurf einen Napf mit Futter vor.  Wenn die Welpen gerade fressen und ganz auf die Nahrung fixiert sind, verursacht er ein plötzliches lautes Geräusch in ihrer Nähe, aber ausserhalb ehrer Sichtweite.  Das wiederholt er mehrmals und merkt sich jene Welpen, die gleichbleibend kein Interesse für das Geräusch zeigen.
  2. Nach ungefähr vier bis sechs Wochen ruft Manfred Heyne die Schäferhund-Welpen, um zu sehen, welche konsequent zu ihm kommen.  Er notiert sich jene Welpen, die vom Verhalten her das grösste Interesse bzw. Die gröste Anziehung ihm gegenüber zeigen.
  3. Von der sechsten bis 16. Woche stellt er jeden zweiten Tag ein Lamm zum Wurf.  Er beginnt mit einem sehr jungen Lamm und steigert die Grösse des Lamms, während die Welpen wachsen.  Dabei merkt er sich jene Welpen, die eine intensive Anziehung zum Lamm signaliisieren, die sich dem Lamm schwanzwedelnd und mit starkem Augenkontakt nähern.  Er wiederholt diesen Test jeden zweiten Tag drei Wochen lang, um herauszufinden, ob das In teresse mit der gleichen Intensität aufrechterhalten wird.
  4. Nach sieben Wochen setzt er ein älteres Lamm zu den Welpen, um zu beobachten, welche das Lamm ständig nur mit den erlaubten Griffen packen:  den Genickgriff, dem Rippengriff und dem Keulengriff. Er entfernt jene Welpen, die an den falschen Stellen packen.
  5. Zur gleichen Zeit testet er die Welpen, um herauszufinden, welcher von ihnen instinktiv Begrenzungen bestimmen kann.  Ich glaube auf Grund von Beobachtungen, dass Manfred damit mit ungefähr neun Monaten beginnt oder wenn er den Hund erstmals den Schafen auf dem Feld gegenüberstellt.
  6. Während der vielen Wochen Welpen-Tests beobachtet Manfred ständig, wie die Welpen sich mit ihm in Beziehung setzen und wie sie auf die Klänge seiner Stimme reagieren.  Was das bedeutet, kann aber erst verstanden werden, wenn er die formale Ausbildung des Hundes auf dem Feld näher erörtert. Manfred sucht nach einem Hund mit einem stark ausgeprägten, natürlichen Beutetrieb, der Selbstvertrauen und die Bereitwilligkeit zeigt, einen Mann als Meuteführer zu akzeptieren.  Er selektiert für sich nur solche Welpen, die seine Testkriterien 100% erfüllen.

Obwohl er seine Welpen von Anfang an bewrtet, gesteht er ein, dass er nur das Beste hoffen kann, weil er nicht glaubt, dass der Charakter des Hundes oder das Potential für die Arbeit völlig festgelegt ist, bevor der Hund drei Jahre alt ist.  Er glaubt, dass mit zwei Jahren die Eigenschaften des Hundes ungefähr zu 75 bis 80% ausgeprägt sind.    

Manfreds Auswahlkriterium, nur solche Hunde zu verwenden, die seine Testanforderungen 100%ig erfüllen, ist äusserst hoch und wahrscheinlich für den Durchschnittsliebhaber unrealistisch. Es muss auch daran erinnert werden, dass ein arbeitender Schäfer von einem Hund mehr fordern muss als du und ich.  Während wir vielleicht fordern, dass unser Hund sich für einen relativ kurzen Zeitraum auf seine Arbeit konzentriert, fordert ein arbeitender Schäfer, dass sein Hund sich jeden Tag den ganzen Tag konzentriert.  Laut Manfred ist diese intensive Konzentrationsfähigkeit nur bei einem Hund mit höchsten Instinkten, Trieben bzw. “Schafsfieber” (spezielle Wortprägung von Manfred Heyne) ausgeprägt:  Irgendein Hund mit gering ausgebildeten Instinkten kann zwar zum Hüten ausgebildet werden, aber dieser Hund wird nie die Konzentration und die Verlässlichkeit aufbringen können, die einer mit optimalem “Schafsfieber” aufbringt.

Vom Aufziehen der jungen Hunde

Grundlagen der Ausbildung sind die Akzeptanz des Schäfers als Meuteführer durch den Hund und das Verständnis des Hundes für dessen Sprache als Mittel der Verständigung. Deshalb ist es so wichtig, Welpen von Geburt an den Bedeutungen der menschlichen Stimmlagen auszusetzen.  Welpen müssen von klein auf Veränderungen und Nuancen der Stimme des Schäfers ausgesetzt sein — die zufriedene, zärtliche Stimme (brav/gut) und die unzufriedene, barsche Stimme (pfui/schlecht). So wie Welpen die Bedeutung der Stimmlage ihrer Mutter lernen, muss die Stimme des Schäfers als Mittel der Anerkennung und des Tadels in der Ausbildung des Schäferhundes gelernt und verstanden werden — nicht Gewalt oder die Leine.  Wenn sich der Schäfer von Anfang an durch Vertrauen und Glaubwürdigkeit als Meuteführer etabliert, und er den Hund daran gewöhnt hat, die Bedeutung der Stimmlage zu verstehen, besteht keine Notwendigkeit für körperliche Bestrafung.    

Während des frühen Mitnehmens zu den Schafen auf das Feld wird der Hund an die Leine genommen — aber die Leine darf nur in Verbindung mit der Stimme eingesetzt werden, um den Hund zu führen, nicht um ihn zu bestrafen.  Der Hund wird erst dann von der Leine gelassen, wenn er gelernt hat, die Schafe als untergebene Mitglieder einer Meute zu betrachten — um sie zu verteidigen und um sie in Ordnung zu halten.  So lange, bis der Hund versteht, dass die Schafe sich nur innerhalb einer Begrenzung aufhalten dürfen und dass Schafe, die ausserhalb sind, wieder hineingetrieben werden.    

Laut Manfred Heyne gibt es keinen Anlass für Gewalt oder Bestrafung während der Ausbildung des Schäferhundes.  Gewaltanwendung und rohe körperliche Züchtigungen dienen nur der Schwächung oder gar Zerstörung des Vertrauens.  Die Bereitschaft des Hundes, seinem eigenen Instinkt zu folgen, und seine Fähigkeit, selbständig zu arbeiten, sind unersetzbare Eigenschaften eines Schäferhundes.  Vor allem darin liegt der eigentliche Grund für den Instinkt-Test: Wenn ein Hund “Schafsfieber” besitz und er den Schäfer als Meuteführer zufriedenstellen will, müssen diese Instinkte lediglich kanalisiert werden.  Eine Ausbildung unter Gewaltanwendung kann diese Instinkte nicht pflegen. Sie dient nur zu ihrer Verformung und Unterdrückung.

Spielerische Ausbildung

Während des ersten Jahres muss die Gehorsamkeitsarbeit und die Verständigung durch die Stimme in einer spielerischen Ausbildung erfolgen.  Die frühe, spielerische Ausbildung sollte darauf abzielen, Vertrauen zu bilden sowie Treue und Achtung zwischen Hund und Schäfer zu wecken.  Der Hund wird gelobt, wenn er zufällig das Richtige macht.  Dem Hund wird keine Beachtung geschenkt, oder er wird friedlich zurechtgewiesen, er wird aber nie bestraft, wenn er zufällig etwas Falsches macht.  Da der Hund sich wunschgemäss verhalten will, wird er sich schliesslich selbst korrigieren.  Es werden nur Korrekturen mit der Stimme gemacht, und dem Hund muss immer wieder die Gelegenheit eingeräumt werden, Dinge selbständig zu erarbeiten.    

Die ernsthafte Ausbildung kann beginnen, sobald der Hund ein Jahr alt ist.  Wenn der Hund den gewünschten Instinkt besitzt, kann er in jedem Alter mit den Schafen konfrontiert werden.  Eine ernsthafte Ausbildung des Hundes sollte erst dann beginnen, wenn der Hund zeigt, dass er dazu in der Lage ist — der Zeitpunkt dafür variiert von Hund zu Hund.    

Schafehüten ist kein Gehorsamstraining, es ist vielmehr eine Zusammenarbeit zwischen dem Schäfer und seinem Hund.  Dem Hund muss es erlaubt sein und er muss auch ermutigt werden, mehr nach seinen eigenen Instinkten zu arbeiten als nach den Kommandos des Schäfers.  Je stärker der Instinkt, um so besser wird der Hund dazu geeignet sein, mit Schafen zu arbeiten, und um so weniger muss er sich auf die Befehle verlassen.  Die Schäferhundausbildung sollte zu 100% auf den Instinkten des Hundes aufgebaut werden.

Die Entwicklung von Nikko

1987 hatte mich getroffen Manfred Heyne ein, ihn drei Tage lang vor dem Bundesleistungshüten auf dem Feld zu begleiten.  Er wollte mir demonstrieren, wozu der Deutsche Schäferhund in der Lage ist.  Damals traf ich Nikko.    

Im September 1987 war Nikko neun Monate alt.  Er war noch nie mit Manfred und der Herde auf dem Feld, bevor ich an diesem Tag zu ihnen stiess.  Es war mein grosses Glück, dass Manfred beschloss, Nikkos Bereitschaft zu testen und zu diesem Zeitpunkt mit seiner Ausbildung zu beginnen.  Mit Nikko an der Spitze führte Manfred seine Schafe zur Weide.  Luki, sein erfahrener Hütehund, arbeitete frei.  Als auf dem Feld die Umgrenzung festgelegt war, patrouillierte Luki die entferntere Begrenzung, während Manfred an der gegenüberliegenden Begrenzung mit Nikko an der Spitze stand.  Nikkos ganze Aufmerksamkeit konzentrierte sich ruhig, aber fest entschlossen auf die Schafe.  Nach ungefähr einer halben Stunde löste Manfred ruhig Nikkos Leine, während die Schafe gerade auf einer Ackerfurche, der sichtbaren Begrenzung, standen.  Nikko war frei.  Wir standen beide ruhig und warteten, um zu sehen, was Nikko wohl machen würde.  Sofort richtete sich Nikkos ganzes Interesse auf die Herde, er begann in der Ackerfurche vorwärts und rückwärts zu laufen.  Zuerst bewegte sich Nikko ungefähr zehn Fuss zurück (ca. 3 m), dann vorwärts, gewann mehr Vertrauen, vergrösserte allmählich seinen Abstand entlang der gesamten Länge der Herde.  Nikko entfernte sich nicht einmal von der Begrenzung.  Die einzigen Klänge von Manfred waren sanftes, ruhiges Loben:  “Brav, Nikko, brav.” Manfred war sehr zufrieden.  Nach ca. 20 bis 30 Min. band er Nikko auf der Begrenzung wieder an die Leine und sagte, dass er nach dem Bundesleistungshüten mit Nikkos formaler Ausbildung auf dem Feld beginnen werde.  Nikko hatte bewiesen, dass er in der Lage war, Schafe hüten zu lernen.

Nikko, der Teenager

1988 verbrachte ich zwei Wochen bei Manfred, inklusive fünf Tage vor dem Bundesleistungshüten un sieben Tage danach auf dem Feld.  Obwohl das Wetter kalt, windig und regnerisch war, war das eine meiner wertvollsten Zeiten, die ich jemals mit jemandem verbracht habe.  1988 war Nikko 21 Monate alt in wirklich guter Verfassung. Was ein Jahr doch ausmachen kann!  Nikko war kein grosser Welpe mehr — er war ein grosser Teenager.  Wenn ich Nikkos jetztigen Zustand mit einem Wort beschreiben sollte, würde ich es mit “glücklich” ausdrücken:  voller Energie, Lebensliebe und tiefem Lebenglück. Während der Arbeit zeigte Nikko buchstäblich ein Lächeln en einem Ende und einen wedelnden Schwanz am anderen.  Nach einem Jahr Ausbildung nahm Manfred Nikko noch an die Spitze der Herde, während Luki frei auf der Strasse arbeitete.  Bis jetzt verrichtete Nikko zweiseitige Begrenzungsarbeiten alleine und erhielt von Manfred verbale und visuelle Kommandos für seine Positionen aus der Entfernung.  Der Unterscheid von Nikko mit neun Monaten und Nikko mit 21 Monaten dokumentierte sich am augenscheinlichsten in seinemgewachsenen Selbstvertrauen und seiner enormen Aufmerksamkeit.  Nikkos gestiegenes Selbstvertrauen war am deutlichsten an der ungewohnten Freude zu sehen, die er während der Arbeit entfaltete.    

Als er zum Beispiel mit neun Monaten erstmals auf dem Feld war, richtete sich Nikkos Aufmerksamkeit lediglich auf eines – die Schafe. Er wurde von ihnen instinktiv angezogen, aber er war sich nichr ganz sicher, wie er sich ihnen gegenüber verhalten sollte.  Ausserdem wusste er noch nicht, was man von ihm erwartet — man konnte das an seiner Körpersprache ablesen.    

Mit 21 Monaten, nach einem Jahr Ausbildung, hielt er das gleiche “Schafsfieber”, hatte aber zusätzlich Vertrauen entwickelt.  Nikkos Aufmerksamkeit veränderte sich auch.  Mit neun Monaten zum Beispiel galt Nikkos Interesse lediglich den Schafen, mit 21 Monaten hatte Nikko gelernt, gleichzeitig auf Manfred zu hören.    

Manfred demonstrierte mir Nikkos grosse Aufmerksamkeit: Nikko war mehrere hundert Yards (1 Yard = 0,9144m) von Manfred entfernt mit mir auf einer Querfuche, seine Augen auf die Herde gerichtet, als Manfred flüsterte: “Nikko”. Nikkos Augen lösten sich jetzt nicht von der Herde, als Antwort wedelte er mit dem Schwanz.    

Dieses Jahr beschloss Manfred, Nikko in die weitere Begrenzung einzuführen, die Begrenzung gegenüber dem Schäfer.  Um mit dieser Ausbildung zu beginnen, liess Manfred Luki zu Hause und nahm Nikko an der Leine mit zur Weide.  Auf der Weide liess Manfred Nikko an der nächsten Ackerfurche los.  Nikko begann an der nächsten Querfurche zu partrouillieren, da er daran gewöhnt war, das zu machen.  Einmal bemerkte Nikko, dass Luki nicht inder entfernten Furche war.  Nikko Übernahm nun selbst die entfernte Ecke und begann, sich entlang der weiteren Abgrenzung zu bewegen — ohne irgendein Kommando von Manfred.  Als er diese Arbeit im letzten Jahr in der Furche zu machen begann, waren Manfreds einzige Worte: “Brav, Nikko, brav.”    

Sie suchen ihre Grenzen Wie man während der Einweisung in eine neue Aufgabe für einen jungen und lebhaften Hund erwarten konnte, testete Nikko die Grenzen seiner neuen Freiheit und Verantwortung.  Während Manfreds Aufmerksamkeit durch meine Fragen abgelenkt wurde, nahm Nikko, der sich auf der anderen Seite der Schafe befand, die Gelegenheit wahr, ein Schaf aus der Herde abzutrennen, um es zu jagen.  Sobald Manfred das sah,rief er ruhig, aber energisch “Nikko” — Nikko unterbrach seine Verfolgung nicht.  Manfred rief ein zweites Mal mit der gleichen ruhigen, energischen Stimme — Nikko ignorierte ihn abermals.  Die Verfolgung war jedoch schnell beendet, als das Schaf wieder zurück in die Herde rannte.  Nikko begann wieder, die entfernte Begrenzung zu patrouillieren, so als ob sich nichts ereignet hätte.  Als Manfred keine Andeutungen machte, Nikkos Fehlverhalten an der Begrenzung zu korrigieren, fragte ich ihn, warum er Nikko nicht zurechtwies. Manfreds Antwort war:  “Wenn zwei Kommandos nicht wirken, weiss ich, dass ich das nächste Mal ein nachdrücklicheres Kommando erteilen muss.”  Mit anderen Worten, Manfred deutete Nikkos Übertretung als ein Test des Hundes, seine neuen Grenzen auszuloten, um zu lernen, wo sie liegen. Er deutete die Unwirksamkeit seines Kommandos als seinen eigenen Fehler.  Er habe dem Hund nicht energisch genug die neuen Grenzen aufgezeigt.  In dieser neuen Lernsituation gestand Manfred die Unwirksamkeit der Korrektur als seinen Fehler ein — Nikkos nächste Übertretung würde jedoch ein entschiedeneres Kommando zur Folge Haben, um ihm die neuen Grenzen aufzuzeigen.    

Manfred besass vollstes Vertrauen in Nikkos Bereitwilligkeit, ihn zufriedenzustellen.  Er sah seine Arbeit darin, den Hund selbst durch den unzufriedenen Tonfall seiner Stimme lernen zu lassen, dass die Begrenzung nicht überschritten werden darf, um ein Schaf zu jagen.  Es beansprucht mehr Zeit und Geduld, einen Hund auf diese Art ausbilden, und es besteht ein kleines Risiko, das Selbstvertrauen des Hundes zu mindern.    

Laut Manfred liegt das Ziel seiner Ausbildungsmethode darin, dass ein Hund sich selbst korrigiert, wenn er feststellt, dass er etwas Falsches gemacht hat.    

Zum Beispiel gab Manfred im selben Jahr Luki, seinem erfahrenen Hund, ein Kommando, auf eine andere Begrenzung zu wechseln.  Luki begann sich entlang der Querfurche zur neuen Ecke zu bewegen und überschritt sie um ein paar Yards.  Manfred sagt nichts zu dem Hund, drehte sich zu mir um und flüsterte:  “Pass auf, was jetzt passiert!” Während er sprach, stoppte Luki in seiner Spur und drehte sich leicht.  Ohren und Schwanz senkten sich, und er schaute völlig verunsichert.  Luki kehrte schüchtern um, ging zur richtigen Ecke und begann an der richtigen Begrenzung entlangzulaufen.  Während er das machte, richteten sich Ohren und Schwanz wieder auf, und er gewann sein Selbstvertrauen zurück.  Sobald Luki wieder auf der richtigen Begrenzung war, begann Manfred mit seinem zärtlichen und ruhigen Lob:  “Brav, Luki, brav!” Luki stolzierte an der Begrenzung entlang, wedelte mit seinem Schwanz, als er das Lob hörte.  Während meines nächsten Besuches im Oktober 1989, hatte Nikko seine Ausbildung zum Hütehund erhalten.  Er hatte seinen HGH-(Herdengebrauchshund-)Titel im Sommer mit 98 von 100 Punkten errungen und sich zum ersten Mal in diesem Jahr für das Bundesleistungshüten qualifiziert.  Später wurde Nikko dort mit 94 Punkten Vierter.    

Vor dem Bundesleistungshüten konnte ich auf dem Feld beobachten, dass sich Nikko, jetzt fast drei Jahre alt, energischer und zufriedener gegenüber den Schafen bewegte.  Nikko was eine Energiequelle, die nie zu versiegen schien.  Man konnte förmlich die Elektrizität spüren, wenn man ihn bei der Arbeit beobachtete.  Er stapfte die Begrenzung hoch und runter, wedelte mit dem Schwanz, jeder Nerv angespannt, auf ein Schaf wartend, das seine Abgrenzung verletzte.  Kein Schaf wagte das.  Trotz dieser enormen Energie, die aus Nikko herausströmte, waren die Schafe und Manfred ruhig wie immer.  Ich stand am Rand und dachte:  “Dieser Hun wird jeden Augenblick irgendein Schal wie eine Billardkugel vernichten.”  Das geschah aber nie. Nikkos Energie war völlig kanalisiert:  Kanalisiert durch seinen grundlegenden Instinkt, seinen Führer zufriedenzustellen.  Wenn all diese Energie ein unlenkbares Geschoss antreiben würde, könnte man sicher sein, dass die Schafe dieses wahrnehmen und nervös reagieren würden.  Aber die Schafe verhielten sich ruhig, weideten völlig gelassen, während Nikko fortfuhr, seine Energie auf der Begrenzung ausströmen zu lassen.    

In diesem Jahr brachte Manfred Nikko nichts Neues bei.  Er übte nur ein paar Tage vor dem Bundesleistungshüten.  Manfred liess Nikko in dieser Zeit nur neue Abgrenzungen auf fremden Feldern aufnehmen.  Eines Morgens hatte Manfred sein Auto einmal über ein neues Feld gefahren.  Er wollte prüfen, ob Nikko die schmale Spur als seine neue Begrenzung aufnehmen würde.  Er machte das, ohne zu zögern.    

Hunde, Schafe und Schäfer müssen sich respektieren.  Als ich Manfred Heyne 1987 erstmals begegnete, hatte er mir die Anwendung des Griffes beim Schafehüten erklärt; warum es für den Hund notwendig sei, ihn anzuwenden; an welcher Stelle des Schafs und unter welchen Voraussetzungen er erlaubt ist.  Manfred liess seinen erfahrenen Hütehund die korrekte  Anwendung des Griffes auf dem Feld demonstrieren, so dass ich sehen konnte, worüber er sprach.  Alle Gespräche und Theorien konnten mich jedoch nicht auf das vorbereiten, was ich dann aus nächster Nähe sah.    

Am Abend vor dem Bundesleistungshüten lud mich Manfred in den Schafstall ein, in dem seine Hunde untergebracht waren.  Von hier nahmen wir Nikko mit zum ansässigen Schutzhundverein, wo er mir zeigen sollte, wie Nikko die Schutzarbeit beherrscht.  Ich erinnerte mich daran, dass Manfred nur gelegentlich seinen Hund für die Abwehr ausbildete, weil der Muttest für Herdengebrauchshunde nicht mehr länger das Schutzarmbeissen verlangte.  Manfred glaubte jedoch, dass eine allumfassende Ausbildung eines Hütehundes auch Schutzarbeit einschliessen sollte, da früher eine der elementarsten Aufgaben des Hütehundes darin bestand, seine Herde und den Schäfer vor Dieben zu schützen.

“Fass ihn!”

Wir gingen zum Verein, und die Vorführungen begannen.  Als ich zu einem der Mitglieder sprach, äusserte jemand ziemlich geringschätzig:  “Schau, dort kommt der Schäfer mit seinem Schäferhund, ha, ha, ha.”  In der Zwischenzeit bat Manfred einen Helfer, die Mutprobe für Schutzhunde durchzuführen, die wie folgt aussieht:  Der Helfer bedroht den Hund mit einem Stock aus einer Entfernung von ungefähr 30 Fuss (ca. 9m), dann dreht sich der Helfer um und rennt vom Hund und seinem Ausbilder nochmals ungefähr 30 Fuss weg. Nachdem der Hund vom Hundebesitzer aufgefordert wird: “Fass ihn!”, dreht sich der Helfer wieder um, eilt auf den Hund zu und bedroht ihn wieder mit einem Stock.  Der Hund muss ohne zu zögern in den Ärmel des Helfers beissen und hält diesen so lange fest, bis er aufgefordert wird, ihn loszulassen.    

Manfred schickte Nikko los, um den Helfer anzuhalten.  Nikko stürzte los, der Helfer drehte sich und rannte dem Hund mit seinem schwenkenden Stock entgegen.  Nikko traf den Beissarm so heftig, dass der Helfer flach auf den Boden fiel und Nikko immer noch an dessen Ärmel hing.  Es herrschte Stille im Clubhaus, und dann ertönte Applaus.  Von nun an wurden der Schäfer un sein Schäferhund mit dem Respekt behandelt, den sie verdient hatten.    

Während wir mit Nikko vom Verein zurückfuhren, stellte ich Manfred Fragen über das Greifen, die Beissarbeit usw. Um das verstehen zu können, wäre nur eine Vorführung von Nutzen.  Wir brachten Nikko in seine Hütte und gingen in den Stall.  Im Stall hat mich Manfred, in einem 15 x 20 m grossen, umzäunten leeren Raum zu warten, der von Schafen in verschiedenen Pferchen umgeben war. Manfred entfernte sich und kehrte mit zwei grossen, sechs bis acht Monate alten Hunden, die von Luki gezeugt wurden, zurück. Mit einem von ihnen wollte er im nächsten Jahr mit der Ausbildung beginnen.  Keiner dieser Hunde hatte vorher jemals direkten Kontakt mit den erwachsenen Schafen gehabt.  Manfred liesst die Hunde ausserhalb des Raumes, in dem ich mich befand. Die Hunde hatten einen guten Blick über den ganzen Stall.  Manfred hob ein ausgewachsenes Schaf aus dem Pferch und setzte es in “meinen” Raum.  Die Elektrizität im Stall wurde spbar. Als Augenzeuge fühlte ich das, aber ich erwartete niemals etwas derart Beeindruckendes.    

Die Hunde am Zaun bemühten sich, an das Schaf heranzukommen.  Ihre Intenität übertraf alles bisher Gesehene.  Nicht einen Ton verursachten diese Hunde.  Ihre Augen waren fest auf das Schaf gerichtet, und ihre Körper drückten so massiv gegen den Zaun, dass ich glaubte, sie könnten ihn jeden Augenblick eindrücken.  Jede Faser dieser Hunde befand sich in absoluter Ruhe, die sich gegen das Schaf richtete.  Sogar die anderen Schafe im Pferch schauten in Ruhe zu.  Schliesslich öffnete Manfred den Zaun. Die Hunde schossen hinein.  Das Schaf versuchte noch, wegzulaufen, aber die zwei Hunde, einer auf jeder Seite des Schafes, schnappten es oben im Genick und drückten es auf den Boden.  Weder von den Hunden noch von dem Schaf war ein Laut zu hören.  Das Schaf lag bewegungslos, während die beiden Hundes es fest in ihrem Griff behielten.  Sie rissen nicht an ihm. Sie hielten es entschlossen mit festem Griff.    

Nachdem es mir wie eine Ewigkeit erschien, ergriff Manfred einen der Hunde, zog ihn von dem Schaf weg und nahm ihn ruhig aus dem Raum.  Der andere Hund hielt das Schaf weiter am Boden, mit dem gleichen festen Griff, bis Manfred zurückkam und auch ihn wegzog.    

Nachdem Manfred die Hunde zurückgezogen hatte, dachte ich so bei mir:  “Armer Manfred, er muss doch sehr verlegen sein, weil ich diese Demonstation des unbeherrschten Verhaltens gesehen habe.”  Zu meinem Erstunen kam Manfred jedoch stolz wie ein Pfau zurück.  Ich bin sicher, dass ich aus dem Staunen nicht mehr herauskam, als er mir erzählte, wie zufrieden er mit der Handlungsweise der Hunde gegenüber dem Schaf war und wie stolz er war, dass sie den Instinkt gezeigt hatten, nach dem er so intensiv für mich suchte.  Da keiner der Hunde seit dem Welpen-Test unmittelbaren Kontakt mit dem Schaf hatte, gestand er mir, dass er sich nicht ganz sicher war, wie gut die Hunde diesen Test bestehen würden.  Er war stolz, und ich ging nach Hause, um das alles zu verarbeiten.  Es gab nie Schläge    

Eigenartigerweise hatte ich nach diesem Experiment eine neue tiefgreifende und veränderte Achtung gegenüber dem Schäfer und seinem Hund. Drei Tage lang hatte ich ihn tatsächlich beobachtet, wie er seine Hunde ausbildete.  Ich erkannte die enorme Energie, die seine Hunde während der Arbeit ausstrahlten.  Ich sah das intensiv “Schafsfieber” seiner Hunde. Niemals wurde ich jedoch Zeuge, wie seine Hunde irgendeinem Schaf Schaden zufügten, noch nicht einmal dann, wenn befohlen wurde, in die Herde zu gehen und eines der Schafe für Manfred zu holen.  Nicht einmal hat Manfred ein böses Wort gegenüber seinen Hunden auf dem Feld oder sonstwo geäussert.  Ich habe ihn nie die Hand heben, eine Leine verwenden oder irgend welche Gegenstände werfen sehen, um die Hunde zu bestrafen.  Ich habe ihn nie etwas anderes machen sehen, als seine Hunde während ihrer Ausbildung auf dem Feld mit Umsicht ruhig zu “führen” und zu ermutigen.  Wie konnte ich diese Beobachtungen über Manfreds überzeugende Lehrmethoden mit den ersten Szenen, die ich im Stall sah, in Einklang bringen?  Monate vergingen, der Schock legte sich, ich versöhnte mich wieder.    

Reiner Beutetrieb und “Schafsfieber” sind die Energie- und Kraftquellen, die der Schäfer während der Ausbildung seiner Hund auf dem Feld umsetzt, um den Anforderungen des Schafehütens zu genügen.  Während des Tests im Stall prüfte er den Grad und die Qualität des reinen Beutetriebes seiner Hunde.    

Ich hoffe, dass der Leser meiner Ausführungen zu der Erkenntnis gelangt, dass Manfreds Hunde ein hoher Grad an Beutetrieb von aussergewöhnlicher Qualität auszeichnete.  Dies wurde zusätzlich durch die Tatsache belegt, dass der Trieb der Hunde während oder nach dem Fangen und Ergreifen des Schafes überhaupt nicht nachliess.  Die Qualität des Triebes zeigt keine sichtbare Veränderung im Temperament.  Zum Beispiel zeigten die Hunde.    

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